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VB:   Nach dem interview am 20. Juli hatten wir uns zu einem weiteren Termin verabredet. Schön, dass ihr auch heute wieder Zeit für mich habt! Was könnt ihr über die letzten zwei Wochen berichten?

Bär: Ich habe mich vorhin mit dem Sockenhund ausgetauscht und wir sind uns einig, dass ich den Unterschied vermutlich am besten sehe. Leider dürfte ich nämlich 12 Tage lang keinen Kontakt zu den Welpen haben. Da ich an einer schweren, ansteckenden Sommergrippe erkrankt war, musste ich leider diese Zeit in Quarantäne verbringen. Ich muss sagen, dass war doppelt hart: Die qualvolle Krankheit und dann so lange keine Welpen! Ich möchte ja nicht vorwurfsvoll sein und Energiesparen ist ja auch gut. Aber ich glaube, es hätte mich nicht so schwer erwischt, hätte die Züchterin nicht nur auf die Sommerhitze vertraut und mich nach der Wäsche länger den Trockner gekönnt.

VB:   Lieber Bär, gut, dass es dir besser geht! Was kannst du nun zu den Welpen am Ende der 7.Woche sagen?

Bär: Ich war total baff, als ich wieder zu ihnen dürfte! Doppelt so groß wie vorher waren sie! Sie sind echt toll:Unerschrocken toben sie durch das Gehege, probieren alles Neue fix aus und haben einfach Spaß! Ich bin wirklich froh, dass ich wieder dabei bin!

VB:   Vierauge, darf ich „du“ sagen? Du hast den Sockenhund während Bärs Krankheit unterstützt und bleibst auch jetzt im Team. Was hat dich am meisten beeindruckt?

Vierauge: Also zunächst mal: Ich freue mich sehr, dass ich hier mit einsteigen konnte! Mit meinen vier Augen sehe ich vielleicht ein wenig mehr als andere! Und da erstaut mich die rasende Geschwindigkeit, mit der sich die Welpen entwickeln.Jedes neue Spielzeig wird kurz sondiert und dann sofort integriert. Ich kann sehen, wie sie lernen und erkenne, wie wichtig all dieser Input für kleine Wesen ist.

Sockenhund: Ich kann das alles nur bestätigen! Ehrlich gesagt, bin ich sehr froh, dass wir nun ein Dreierteam sind. nzwischen haben die Züchter sehr viel andere Arbeit mit dem Wurf: Das fängt morgens an: Da bekommen schnell die Welpen die Morgenmahlzeit serviert. Die wird genutzt um das Ställchen zu reinigen und den Gartenauslauf fit zu machen. Dann werden die Welpen in den Garten getragen und die Terasse von der Morgentoilette gereinigt.

Das herrlich Wetter ist eine große Hilfe. Die Welpen lieben den Garten, sie toben dort gern und finden immer kühle Plätzchen zum Ruhen. Aber Schäufelchen und Gießkanne sind ständig im Einsatz. Was da allein am Ende des Tages an Häufchen aufgesammelt wurde!

VB:   Vierauge, du bist neu im Team. Was fällt dir auf?

Vierauge:   Tolle Welpen, kann ich ehrlich sagen! Sie sind sehr zufrieden und sehr freundlich. Vielleicht am auffälligsten ist der Umgang mit Menschen. Die Kleinen toben und ruhen gern mit ihren Geschwistern. Aber wenn Menschen kommen, dann sind die wichtig. Wenn sie auf den Schoß genommen werden, schmusen sie mit den Menschen. Wenn sich jemand zu ihnen setzt, spielen sie. Und wenn sie gerufen werden, kommen sie.

VB:   Gibt es auch Negatives?

Bär:   Kommt drauf an, wie man es sieht. Inzwischen sind fast alle vergeben, nur noch zwei schwarze Männer und eine kleine Dame warten auf Familien. Bei den ersten habe ich ja mitbekommen, wie ihre Menschen sie ausgesucht haben und Sockenhund und Vierauge haben mir von den Besuchen der anderen Familien erzählt. Es klingt so, als ob alles perfekt passt. Aber, verflixte Honigbiene!, nun sollen wir uns schon in einer Woche von den ersten verabschieden! Ich habe mich inzwischen entschieden, wen ich begleite. Aber dass dann die anderen nicht mehr um mich herumwuseln, kann ich mir nicht vorstellen. Oh, mein armes Bärenherz!

Vierauge:   Du hast gut reden! Ich werde dann vermutlich bis zum nächsten Wurf im Regal leben. Lieber Sockenhund, nichts für Ungut, mir gefällt deine Gesellschaft, aber die Welpen werden ja wohl uns beiden fehlen!

Sockenhund: Nein, Vierauge, das nehme ich nicht persönlich. Mir geht es ja auch immer so. Aber lasst uns jetzt kein Trübsal blasen. Eine aufregende Woche liegt vor uns – und dann gehen ja auch nicht gleich alle! Ich möchte noch darauf aufmerksam machen, dass heute sehr schöne Bilder von Faylinn und Jasper gemacht wurden, die neben dem Interview betrachhtet werden können.

VB:   Bleibt mir nicht viel zu sagen! Ich drücke den beiden Männern und dem Mädel die Daumen,dass sie gute Familien finden. Ich habe gehört, dass die Züchterin sich für Jasper jemanden wünscht, der ausstellt. Das kann ich verstehen! Und dann wünsche ich  euch eine gute achte Woche, mit Tierarztbesuch und Wurfabnahme! Ich bin mir sicher, wir sehen us noch!